Durch das nachträgliche hinzufügen von Abschattungen im Randbereich eines Fotos bekommt das Hauptmotiv im Zentrum mehr Gewichtung. Das Auge des Betrachters bleibt im Bild „gefangen“, da störende Elemente im sog. Negativraum, in den Hintergrund treten. Schon zu analogen Zeiten wurde diese Technik angewandt. Eine gute Vignettierung wird nicht sofort wahrgenommen, und sollte daher nicht offensichtlich sein. Weniger, ist hier mehr. Ich verwende diese Technik gerne, da mir dadurch viele Fotos einfach besser gefallen. Folgendes Beispiel zeigt den Effekt:
Für das nachträgliche Erzeugen einer Vignettierung mit GIMP, benötigt man das Ad-On „G´MIC“. Es handelt sich um ein umfangreiches Filterpaket.  Dort wählt man den Filter „Frames“ und dann den Unterpunkt „Vignetting“. Mit den Schiebereglern wird  die Größe und Intensität der Vignettierung verändert.
Bewegen Sie den Mauszeiger über das Foto, um den Effekt der Vignettieurng zu sehen.
Screenshot aus GIMP
Stilmittel „Vignettierung“
Vignettierung mit GIMP erzeugen:

by Tomi K.
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