Land und Leute:
Die Andalusier sind uns gegenüber meist freundlich gewesen. Man sollte jedoch schon ein paar Worte spanisch können, da es oft vor kommt, dass die Leute vor Ort kein englisch sprechen. Ein kleiner Sprachführer ist daher sehr empfehlenswert. Auf mich machten die Leute vor Ort einen sehr entspannten Eindruck. Das merkt man auch beim Autofahren. Die Andalusier fahren sehr vernünftig und halten sich streng an die Geschwindigkeitsvorgaben. Ich muss gestehen, dass mich dies schon überrascht hat, da Südländer im Allgemeinen eher flotter unterwegs sind.
Andalusien bietet landschaftlich viel  Abwechslung. Wälder, Steppen und die Küste tragen dazu bei. Es gibt bemerkenswerte Felsformationen, Sonnenblumenfelder soweit das Auge reicht und endlose Olivenbaumplantagen. Vom Klima her ist es grundsätzlich in der warmen Jahreszeit sehr heiss. An der Küste weht aber oft ein stärkerer Wind, wodurch es hier etwas angenehmer ist als im Landesinneren. Als wir Ende Mai, Anfang Juni dort waren, war es sehr heiss (30-35 Grad).
Wer aus einem christlich geprägten und westlich orientierten Land kommt, wird keine großen kulturellen Überraschungen erleben. Was im Vergleich zu z.B. Deutschland aber deutlich anders ist, ist der Tagesrhythmus der Menschen in Andalusien. Während wir schon unter der Woche um 22:00 Uhr ins Bett gehen, ist das Leben auf den Straßen Spaniens um diese Uhrzeit noch voll im Gange. Die Menschen sind dann beim Abendessen. Dies ist aufgrund der manchmal unerträglichen Hitze, die bis in die Abendstunden anhalten kann, aber auch verständlich.

by Tomi K.
ToKoFoto.de