Professioneller Look für klassische Autofotos mit GIMP
Bei der Bearbeitung von Autofotos, darf man ruhig etwas mehr "Manipulation" betreiben. Hierdurch können sehr ausdrucksstarke Fotos entstehen. Ein paar Beispiele sind hier zu sehen.
2.Nun erhöhen wir die Farbsättigung mit Hilfe des Befehls "Farben/Farbton-Sättigung". Wie zuvor, erhöhen Sie die Sättigung entsprechend Ihrem Geschmack. Ich persönlich geize  nicht mit dieser Einstellung.
3.Jetzt kommt die Schärfe! Hierzu bedienen wir uns des Menüs „Filter/Verbessern/Unscharf maskieren“. Im Gegensatz zu Fotos die das Thema „Natur, Tiere, Landschaft“ zum Inhalt haben, dürfen wir bei technischen Dingen wie eben hier den Autos, richtig kräftig nachschärfen. Aber auch hier ist es besser die Operation „Schärfen“ mehrfach hintereinander durchzuführen. Wählt man nämlich zu hohe Werte, entstehen hässliche Artefakte. Folgende Werte (siehe Foto) können als Einstieg gewählt werden. Spielt ruhig ein wenig mit den Werten herum, um ein Gefühl dafür zu bekommen.
4.Zuletzt benötigt das Foto noch einen Rahmen. Mir gefällt es, wenn der Rahmen nicht komplett durchgehend einfarbig ist. Daher setze ich gerne eine dünne weiße Trennlinie an den Anfang des Rahmens. Um den Rahmen zu erstellen, benutzen wir das Werkzeug „Filter/Dekoration/Rand hinzufügen“. Nachfolgende Werte gelten für ein Foto der Größe 1200 x 800 px. Sollte das Foto größer oder kleiner sein, müssen die Werte entsprechend angepasst werden. Zuerst erzeugen wir den dünnen weissen Rahmen: Randgröße X=2 / Randgröße Y=2 / Randfarbe=Weiss / Farbänderung=1. Und zum Schluss ergänzen wir den Rahmen noch mal mit einem größeren Stück: Randgröße X=120 / Randgröße Y=100 / Randfarbe=Schwarz / Farbänderung= 1.
Das war´s! Nun haben wir ein professionell wirkendes Autobild erstellt. All dies geht noch deutlich schneller und schöner, wenn wir das Filterpaket G´MIC zur hilfe nehmen. G´MIC kann hier heruntergeladen werden: G´MIC
1.Zuerst bedienen wir uns eines Werkzeugs aus dem Menue "Filter/G´MIC/Details". Wenn es sich um ein Foto mit starken Farben handelt, bringt das Werkzeug „Yag effect“ oft sehr schöne Ergebnisse. Hat man im Gegensatz dazu eher schwache Farben, verwende ich gerne das Werkzeug „Freaky details“. Bzgl. der Einstellwerte gibt es kein Standardrezept. Jedes Foto benötigt individuelle Einstellungen. Natürlich spielt hier der eigene Geschmack wieder eine große Rolle. Daher sollte man ruhig mit den Werten herumexperimentieren.
2.Als zweiten Schritt fügen wir dem Foto eine Vignettierung hinzu. Dies blendet störende Elemente am Bildrand elegant aus. Der Blick des Betrachters bleibt dadurch auf die Bildmitte (das Hauptmotiv) fixiert. Das Werkzeug „Vignettierung“ findet man unter: "Filter / G´MIC / Frames / Vignette". Die Stärke der Vignettierung variiere ich von Bild zu Bild.
3.Zum Schluss fügen wir wie bereits oben beschrieben einen Rahmen hinzu. Diesmal aber mit G´MIC. Das Rahmenwerkzeug finden wir unter: "Filter/G`MIC/Frames". Die Rahmen „Frame(blur)“ und „Frame(regular)“ sind wie geschaffen um Fotos von klassischen Fahrzeugen richtig zur Geltung zu bringen.
Diese Methode der Bildbearbeitung führt gerade bei der Präsentation von Fahrzeugdetails zu bemerkenswerten Ergebnissen.
Vorgehensweise von Hand
1.Um einen satten Kontrast zu erhalten, benutzen wir die „Kurven-Funktion“ - Wir formen ein „S“, dadurch heben wir den Kontrast an. Wie stark der Kontrast erhöht wird, hängt von Ihrem persönlichen Geschmack ab. Je stärker die S-Form, desto stärker der Kontrast. Die Kurven Funktion finden wir unter "Farben/Kurven".
Vorgehensweise mit G´MIC
Folgende Filter werden aus dem Modul G`MIC benötigt:
-Details
-Rahmen

by Tomi K.
ToKoFoto.de