KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Leider konnte ich meine große Canon nicht mit auf die Tour nehmen. Daher musste meine alte Dimage X1 herhalten. Auch habe ich beim Motorradfahren nicht die Muße, den ansprechendsten Bildausschnitt und Perspektive zu wählen. Der Fokus lag hier auf Reportagefotografie. Weiterhin habe ich keine Fotos in Deutschland und Österreich gemacht, da ich hier lebe und es daher für mich nicht interessant war, die Autobahnpassagen zu fotografieren. Die Bilder sind der Reihe nach sortiert, so wie wir die Tour abgefahren sind.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Vielen Fliegen schien mein Helm zu gefallen. Besonders schlimm war es in der Dämmerung. Einmal musste ich alle 10 km das Visier sauber machen. Dennoch versuchten wir immer Fahrten in der Dämmerung und bei Nacht zu vermeiden. Das letzte Stück Straße zur bulgarischen Grenze hin ist Landstraße. Hier fuhren wir bei Nacht, was ich aber niemendem empfehlen würde. Glücklicher Weise trafen wir beim Tanken auf Harad, einen deutschen Ingenieur auf dem Weg zu seiner Freundin nach Sofia (Bulgarien). Er war mit seiner abenteuerlich beladenen BMW GS650 aus Wilhelmshaven unterwegs nach Sofia , wo er auch arbeitet. Er kannte die gefährliche Strecke, so dass wir ihm einfach nachts folgten. --- Ich glaube, wir kamen ca. um 12:00 Nachts in Sofia an. Harald war so nett, dass er uns noch in die Innenstadt brachte, wo wir noch etwas Geld umtauschten und ein Hotel (Best-Western) für eine Nacht nahmen. Ohne ihn hätten wir, so müde wie wir waren, in der menschenleeren Stadt wohl ziemlich alt ausgesehen.
Serbien
Immer wieder kamen wir schnell in Kontakt mit anderen Bikern. Dieser hier war mit einem Freund in Israel gestartet und  Richtung Norden unterwegs. Wir trafen die beiden in Belgrad
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Hier begann unsere eigentliche Reise durch den Balkan.--Auf der Autobahn von Zagreb aus Richtung Beograd in Serbien. Die meiste Zeit in Kroatien fährt man durch Slavonien, ein Teil des Landes, der von einer flachen Landschaft geprägt ist. Die Autobahn in Kroatien ist neu und in einem ausgezeichneten Zustand. Nach der serbischen Grenze wird die Fahrbahn schlechter, aber ist immer noch gut und ohne Gefahr befahrbar. An der kroatisch-serbischen Grenze hatte wir keinerlei Probleme. Die Beamten waren alle freundlich. Auf der weiteren Strecke bis nach Beograd trafen wir noch viele Biker, die in größeren Gruppen Richtung Süden unterwegs waren.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Ein Bohneneintopf darf in Serbien natürlich nicht fehlen. Dieses recht günstige Essen schmeckt sehr gut und ich kann es jedem empfehlen.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Dieses Vespatreffen fand im Zentrum Belgrads statt. Auch Roller aus Kroatien waren vor Ort. Die Streitigkeiten zwischen Kroaten und Serben scheinen, bis auf wenige Ausnahmen, vorbei. Ich kann nur hoffen, dass dies so bleibt! Als Kroaten haben wir uns nicht unwohl gefühlt, weder an der Grenze noch im Zentrum Belgrads beim Mittagessen. Obwohl ich noch nie in Belgrad war, fand ich, dass dies eine weltoffene Stadt ist. Im Zentrum sind uns viele Touristen und Studenten aus westlichen Ländern begegnet.
Bulgarien
An   der  Bulgarischen Grenze: Der Grenzbeamte im Hintergrund sollte uns ein wenig später wegen der  Fotos noch  ein  wenig  Probleme  bereiten.  Letztendlich  durften  wir  die Bilder aber behalten
Ankunft  in  Sofia.  Zum  Glück  hat  uns  Harald  den  Weg  bis ins Zentrum begleitet, und uns noch gezeigt  wo  man  Geld tauschen kann. Wir trafen Harald noch auf der Autobahn in Serbien. Er war aus Deutschland unterwegs nach Sofia in Bulgarien. Hätten wir Ihn nicht getroffen, wären wir wohl das  letzte  Stück  bis  nach  Sofia  nicht  mehr gefahren, da es schon Nacht geworden war. Harald kannte aber die Strecke, und so folgten wir ihm einfach.
In  der  Hauptstadt Bulgariens wird viel gebaut. Man  sieht  neue neben sehr alten Gebäuden. Was mich  etwas  gewundert  hat, war  die Menschenleere  nachts  in  der Innenstadt.   Es hatten weder Kneipen   noch  irgendwelche   Restaurants geöffnet.  Auch  waren  kaum  Menschen  im  Zentrum unterwegs. Die Stadt schien ausgestorben. Auch am nächsten Tag, einem Sonntag, war so gut wie gar  nichts  los  im  Zentrum.  Evtl. lag  dass aber daran, dass gerade Ferienzeit war und viele Menschen  wohl  aus  der  Stadt  geflüchtet  sind. Noch etwas, das mir sonst noch nie passiert ist: Im Hotel Best Western hatten Sie uns an der Rezeption unmissverständlich klar gemacht, das wir, wenn wir wollten, Prostituierte haben könnten. Das hätte ich in solch einem Hotel nie erwartet. Aber es spricht für die scheinbar ausweglose Situation vieler dort lebender junger Frauen. Es gibt wohl nicht viel Arbeit in Bulgarien. Das trifft allerdings auf viele ehem. "Ostblockländer" zu.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Vom Sozialismus zum Kapitalismus!
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Hier fahren sie noch, die elektrischen Autobusse. Gebaut für die Ewigkeit.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Diese  zu  dekorativen  Zwecken  am  Straßenrand  platzierten  Kutschen  zeigen,  dass  diese   Art Transportmittel  langsam  von  den Strassen Bulgariens verschwindet. Dennoch gehören Kutschen immer  noch  zum  alltäglichem  Straßenbild. Besonders nachts stellen sie, besonders für Motorradfahrer,  eine  Gefahr  dar.  Man  muss  immer  damit  rechnen,  dass hinter der nächsten Kurve eine unbeleuchtete  Kutsche  auftaucht.  Dementsprechend  ist der Fahrstil anzupassen. Raserei ist hier absolut lebensgefährlich!
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Maultiere  sind  auch  noch  häufig  zu  sehen. Dieses hier frisst gerade gemütlich am Straßenrand. Auch  darauf  muss  man  sich  als Motorradfahrer einstellen. Die Tiere sind oft unbeaufsichtigt und nicht angeleint.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Ein  großer  Teil  der  Hauptroute  von  Sofia  in  Richtung der Türkei ist Landstraße. Hier muss der gesamte Transitverkehr durch.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Mich hat die immer wieder deutlich sichtbare Armut in diesem EU-Land nachdenklich gemacht. Das Land ist noch voll im Aufbau. Man bedenke, dass der politische  Umbruch erst 1990 kam.  Vorallem aber hat man nach den vielen, ähnlichen  Eindrücken  der  gesamten  Reise für dass "Jammern auf hohem Niveau", wie es bei uns in Deutschland schon fast an der Tagesordnung ist, kein Verständnis mehr.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Kurz  vor  der  Grenze  zur  Türkei:  Unzählige  LKW´s warteten auf das Ende des Fahrverbots. Wir machten  Rast,  zogen  die  Regenklammotten aus, da es mittlerweile  brütend heiss geworden war und kamen schnell mit einem Trucker aus Kroatien und einem aus Serbien ins Gespräch.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Der  Trucker  aus Kroatien fährt die Route in die Türkei schon seit Jahrzehnten. Es war nett, einem Landsmann so weit weg von Zuhause zu begegnen.
Türkei (Istanbul)
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Der türkische Grenzübergang kommt einem zuerst wie ein Hochsicherheitstrakt vor. Man muss an 3 Grenzposten vorbei. Allerdings sind die Grenzbeamten dann doch nicht so streng wie die gesamte Anlage zuerst vermuten lässt. Dennoch haben wir hier am längsten warten müssen, da nur ein kleiner Teil des riesigen Grenzübergangs mit Personal besetzt war. Das lange Warten bei der Hitze (40°C) in voller Motorradkluft zehrte an unseren Kräften.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Nach der türkischen Grenze führt eine sehr gute Autobahn bis nach Istanbul. Allerdings sind hier Autobahngebühren fällig. Der Kauf der dazu benötigten Autobahnkarte, welche aufgeladen werden muss, war nicht gerade einfach. Allerdings sind die Türken ein sehr hilfbereites Volk und es fand sich schnell jemand, der deutsch konnte und uns dabei geholfen hat. Die Autobahn ist anfangs kaum befahren und dreispurig, so dass man zügig voran kommt.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
In diesem Hotel direkt am Meer blieben wir 2 Nächte. Das Hotel liegt etwa 30 min westlich von Istanbul entfernt. In dieser Gegend gibt es einige Hotels zur Auswahl, so dass man mit großer Wahrscheinlichkeit immer etwas findet. Wir hatten Glück, da die Saison erst begonnen hatte und somit jedes Hotel freie Zimmer hatte. Und bei 35 Euro pro Nacht für das Doppelzimmer kann man nicht meckern.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Hier noch ein Tipp für alle, die mit dem Fahrzeug nach Istanbul von Westen aus anreisen: Lasst Euer Gefährt am Flughafen stehen. Dieser ist gut beschildert und daher gut in der Megacity zu finden. Von dort aus kann man spottbillig via U-Bahn und Trambahn in das Zentrum der Stadt fahren. Das beste dabei ist, Motorräder parken kostenlos. Einfach an den Schranken vorbeifahren. Das nenne ich motorradfahrerfreundlich!
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Eine katholische Kirche, mitten in der Fußgängerzone, im Herzen Istanbuls. Gibt es so etwas umgekehrt in Deutschland?
Ein kleiner Fisch- und Gemüsemarkt in der Nähe der Galata-Brücke.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Die Türkei ist ein Tipp für reiselustige Abenteuerer. Auf meiner anderen Reise mit dem Pkw von Istanbul aus bis nach Antalya habe ich dieses abwechslungsreiche Land schätzen gelernt. Zum Teil ist die Landschaft einfach nur überwältigend. Und man hat so viel Abwechslung wie ich es in Europa nirgends gesehen habe. Ich werde ganz bestimmt noch einmal hierher zurück kommen und mit meinem Motorrad das Land durchqueren. Ein paar Eindrücke meiner anderen Reise könnt Ihr in der Rubrik "Fotografie" erleben.
So sehen die kostenlosen Autobahnen in der Türkei aus, die einen Anteil von ca. 90% bilden. Einzig die Autobahn von der Grenze bis nach Istanbul und von Istanbul nach Ankara haben einen Standard wie bei uns in Deutschland. Tagsüber ist es kein Problem zu fahren, aber man sollte es vermeiden, nachts zu fahren.
Griechenland
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Hallo Griechenland! Nach der türkisch-griechischen Grenze beginnt eine perfekte, kostenlose Autobahn. Einziges Manko, es gibt auf der gesamten Strecke bis nach Thessaloniki keine Tankstellen auf der Autobahn. Zum Tanken muss man die Autobahn verlassen und zum Teil recht weit bis zum nächsten Ort fahren. Die Landstraßen abseits der Autobahn sind zum Teil malerisch und ich kann jedem nur empfehlen, diese zu befahren. Zum Teil sind diese auf dieser Strecke kaum befahren.  Auf dem Weg nach Thessaloniki gerieten wir mehrfach in Platzregen und sehr starken Wind. An einem Abschnitt mussten wir in Schräglage fahren, um nicht umgeweht zu werden. Die Winde aus dem Innenland in Richtung Meer können sehr gefährlich sein.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Diesen kleinen Altären begegnet man des öfteren auf den Landstraßen abseits der Autobahn. Hier waren wir auf der Suche nach einer Tankstelle.
Der Regen folgte uns während der gesamten Tour durch Griechenland.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Mein altes Garmin Street Pilot III hat uns gute Dienste geleistet. Selbst die neuesten Geräte haben kein detailliertes Kartenmaterial der Nicht-EU-Länder zu bieten.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Wieder trafen wir nette Leute, die uns weiterhalfen. Dieser Herr, den wir in unserem Hotel (im Hintergrund zu sehen) beim Frühstück kennenlernten, kannte sich gut am Balkan aus und zerstreute unsere Bedenken durch den Kosovo zu fahren. Außerdem sprach er mehrere Sprachen, so dass wir uns zuerst in Deutsch, später auf kroatisch unterhielten. Daneben sprach er noch türkisch und albanisch. Man trifft immer wieder Leute auf dem Balkan, die zumindest des Deutschen mächtig sind.  Allerdings sind dies meist ältere Leute (ehem. Gastarbeiter), bei denen man sein Glück versuchen sollte.
Wieder hatte uns der Regen eingeholt. Dieses Mal in Thessaloniki. Es regnete so stark, dass wir 3 Stunden auf die Weiterfahrt in einem Cafe warten mussten.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Das ist mal eine Ansage: 6 Euro für ein kleines Heineken! Thessaloniki ist einfach teuer.
Mazedonien
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Die Grenze zu Mazedonien erreicht man in einer knappen Stunde von Thessaloniki aus. Es lohnt sich, den Tank in Mazedonien zu füllen, da der Sprit hier deutlich günstiger ist. Auch an diesem Grenzübergang gab es keine Probleme.
Die Strecke bis nach Skopje ist landschaftlich sehenswert. Der größte Teil ist Autobahn. Man zahlt Autobahngebühren, jedoch sind diese vergleichsweise günstig. Man kann in Euro bezahlen.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Nicht nur in Mazedonien begegneten uns ständig  herrenlose Hunde. Bei aller Liebe können sie für uns Biker lebensgefährlich werden. Auf Landstraßen muss man daher ständig mit ihnen rechnen.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Hier unser Quartier: Hotel Super 8. Vom Hotelzimmer aus hat man die Bikes immer schön im Blick.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Auf Hotelsuche im Zentrum Skopjes. Auch hier begegneten wir vielen hilfsbereiten Leuten, von denen einige auch deutsch sprachen. Mit kroatisch hatten wir aber noch mehr Erfolg. Es gibt eine Jugendherberge, die ich aber nicht empfehlen kann. Der Preis für das Angebotene war viel zu hoch (wahrscheinlich wollte man uns aber nur abzocken). Daneben waren die Gestalten, die dort ein- und ausgingen, selbst uns beiden, nicht geheuer. Ich empfehle jedem das Hotel "Super 8" (http://www.hotelsuper8.com.mk/).
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Diese Art von Markt ist typisch für die weiter südlich gelegenen Regionen des Balkans. Hier kann man günstig einkaufen.
DCIM\100MEDIA
In der Innenstadt wird kräftig gebaut. Was an historischen Gebäuden fehlt, wird einfach neu errichtet. So wie z.B. dieses übergroße Reiterstandbild von Alexander dem Großen. Beim Ausgehen in der Altstadt erfuhren wir, dass die Mazedonier geteilter Meinung über diese kostspieligen, "historischen" Neubauten im Zentrum ihrer Stadt sind.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Die Altstadt Skopjes ist wirklich sehenswert. Abends ist auch einiges los. Es gibt viele Kneipen, unter anderem auch rein muslimische, in denen z.B. kein Alkohol ausgeschenkt wird.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Kosovo
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
An der Grenze zum Kosovo, ist man verpflichtet, eine Versicherung für sein Fahrzeug abzuschließen. Die Grüne Karte wird nicht akzeptiert. Die Versicherung kostet 15 Euro für Motorräder und ist 2 Wochen gültig. Ohne diese Versicherung wird man nicht in das Land gelassen.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Im Kosovo gibt es noch sehr viel unberührte Natur. Wir fuhren durch den südlichen Teil Kosovos. Hier ist es noch relativ ruhig und sicher. Die Unruhen sind im Norden, an der Grenze zu Serbien.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Die Straßen sind relativ gut, allerdings ist viel Rollsplitt darauf. Bei starkem Regen muss man sich vor Gerölllawinen in Acht nehmen. Auch werden dann immer wieder Minen von den Waldhängen auf die Straßen gespült. Davor warnten uns die deutschen Soldaten in Prizren, die wir im Camp-Prizren besuchten.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Die Fahrt durch den Nationalpark "Shar" hat viel Spaß gemacht. Die Leute hier nennen die Gegend auch die Alpen Kosovos. Im Hintergrund sieht man, dass auf den Gipfeln noch Schnee liegt.
DCIM\100MEDIA
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Der Nationalpark ist anfangs kaum touristisch erschlossen, das ändert sich aber immer mehr, je näher man sich Prizren nähert. Wer hier übernachten möchte, findet mit Sicherheit ein Hotel, das seinen Wünschen entspricht.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Das Zentrum der Stadt ist schön herausgeputzt. Die jungen Leute sitzen in den Kaffes und die jungen Frauen flanieren. Alles mitten am Tag und unter der Woche. Es gibt sehr wenig Arbeit im Kosovo.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Zu Besuch bei der deutschen Schutztruppe im Camp Prizren. Wir durften bis in den Eingangsbereich, in dem alle, die hinein möchten, durch die Sicherheitskontrollen müssen. Die Soldaten waren recht nett und gaben uns Wasserflaschen (es war verdammt heiß) mit auf die Reise.
Und die Soldaten meinten wir sollten uns vor den Minen, die bei Regenfällen auf die Landstrassen geschwemmt werden, und vor den Frauen in Prizren in Acht nehmen. ;-)
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Albanien
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Die Grenze zu Albanien. Ab hier beginnt eine super Autobahn, die wohl zu den kurvenreichsten auf der Welt zählen muss. Hier macht Motorradfahren richtig Spaß.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Die Landschaft ist einfach toll!
Auch hier kreuzen ab und zu Kühe die Autobahn. Kein Aufpasser weit und breit. Daher ist auch hier Vorsicht geboten.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Im Hintergrund ist übrigens die beliebteste Automarke Albaniens zu sehen. Falls sich jemand fragt, wohin all die älteren Mercedes aus Deutschland hin verschwunden sind, dem kann ich verraten, dass sie alle in Albanien gelandet sind. Ich habe in keinem anderen Land so viele DB´s fahren sehen. Mit Sicherheit fahren heute noch viele in Deutschland "abgewrackte" Mercedes in Albanien herum.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
In diesem Flussbett kann man fahren, ohne Angst haben zu müssen, mit dem Gesetz in Konflikt zu kommen.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Dieser herrliche Sonnenuntergang kündigte leider an, dass wir den Rest der Stecke nachts fahren mussten. Zu allem Überfluss war das letzte Stück bis zur Stadt Skoder auch noch Landstraße. Es ist verdammt gefährlich hier, nachts mit dem Motorrad unterwegs zu sein. Man sollte unter allen Umständen versuchen, Nachtfahrten zu vermeiden (auch auf der Autobahn)!
Das Hotel bot einen, vom Rezeptionisten bewachten Parkplatz. Gegen eine kleine Gebühr hatte er ein Auge auf unsere Motorräder. Das hatte ich übrigens auch in der Türkei so gemacht. In manchen Ländern erwarten die Leute ein kleines Trinkgeld. Mit ein wenig Geld öffnet sich so manche Tür!
In Skoder blieben wir die Nacht über in einem einfachen, aber dafür günstigen Hotel. Soweit ich mich erinnern kann, zahlten wir für das Doppelzimmer 15 Euro, inkl. Frühstück. Von einem Hotelangestellten erfuhr ich, dass er 40 Euro im Monat verdient. Unter solchen Umständen, sind selbst 15 Euro ein Vermögen. Ich weis noch dass er für alles zuständig war (Rezeption und Küche). Er machte uns am nächsten Morgen ein super leckeres Frühstück.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Skoder--Berlin: 1906km.  Vielleicht gibt es ja irgendwann auch eine Autobahn, die von hier aus bis nach Berlin führt. Links ist noch die europäische Flagge zu sehen. Diese ist mir auch in Makedonien oft aufgefallen. Die Länder sehnen sich nach Europa.
DCIM\100MEDIA
Auch Kettenachspannen muss manchmal sein. Das war auch das Einzige was ich an meiner Africa Twin machten musste!
Kurz vor der Grenze zu Montenegro führt die Straße von Skoder aus durch einige kleinere Dörfer. So fröhliche Kinder wie hier habe ich selten gesehen. Der Anblick eines Motorrades zauberte das größte Lächeln auf deren Gesichter. Wir gaben ihnen etwas Kleingeld, umgerechnet etwa 4 Euro. Die Beiden waren so froh, als hätte man ihnen ein Königreich geschenkt. Bei den Kindern  aus unserer Gesellschaft habe ich solch eine Freude, selbst bei Riesen Geschenken, schon lange nicht mehr beobachten können. Das größte für die Beiden war, an meinem Gasgriff drehen zu dürfen, und den Motor so richtig aufheulen zu lassen! ;-)
DCIM\100MEDIA
Die Albaner sind klasse im Improvisieren, wie man an diesem selbst gebauten Transportroller sehen kann.
Montenegro
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Ich erinnere mich, dass es nach der Grenze zu Montenegro immer heißer wurde. Der Schweiß schien an meinem Körper bis in die Stiefel herunterzulaufen. Wir mussten öfters anhalten und viel trinken, da die Konzentration bei den vorherrschenden Temperaturen schnell nachließ.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Einige Schafe lagen regungslos am Straßenrand. Jede Bewegung bei der Hitze war unangenehm.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Ein muslimischer Friedhof. Je weiter nördlich man an der montenegrischen Küste entlang fährt, desto seltener werden die Moscheen. Die Kirchen werden zahlreicher.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Eines der Wahrzeichen Montenegros, "Sveti Stefan".
Im Ort "Bar" ruhen die Schiffe der ehem. yugoslawischen Armee. Ab hier fährt man praktisch ständig an der adriatischen Küste entlang gen Norden. Wenn man möchte, kann man bis nach Triest an der Küste entlang fahren.
Ein Besuch im Beer & Bike Club in "Budva" darf nicht fehlen. Wir stießen eher zufällig auf dieses einmalige Lokal entlang der adriatischen Küstenstraße. Das Lokal liegt direkt an der Promenade von Budva (einfach die Leute dort fragen). Der Besitzer, ebenfalls ein African Twin-Fahrer, lud uns gleich auf einen Drink ein. Er war sichtlich froh, ausländische Biker begrüßen zu dürfen. Als Highlight bieter er Brezen und Weißwürste zum Frühstück an. Die Würste lässt er aus Deutschland kommen. Ein echter Geheimtipp!!
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Der einzige Fjord an der Adria. Man sollte sich wirklich die Zeit nehemen und den Fjord entlangfahren. Die Fähre ist zwar schneller, aber man verpasst eine traumhaft schöne Motorradfahrt. Am besten sucht man sich eine Übernachtungsmöglichkeit, von denen es hier reichlich gibt und bleibt zumindest für eine Nacht.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Kotor, eine historische Stadt, liegt in dem Fjord. Hier befindet sich auch die zweitlängste Mauer der Welt (nach der Chinesischen Mauer). Das sagen zumindest die Leute in Kotor. Hier fahren täglich auch Kreuzfahrtschiffe vorbei.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
"Sveti Dordje" und "Gospa od Skrpjela" - Zwei Kirchen mitten im Fjord.
Man könnte fast meinen, man befindet sich in der Schweiz an einem Bergsee. Aber das hier ist immer noch Teil des Fjords. Dies war die Badestelle unseres Quartiers. Wir blieben eine Nacht.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Cevapcici dürfen auf einer Balkanreise natürlich nicht fehlen.
Kroatien
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Dubrovnik. Diesen schönen Blick auf die Altstadt hat man von der "Magistrala" aus. Nachdem wir den Fjord recht früh am Morgen verlassen hatten, beschlossen wir in Dubrovnik zu frühstücken.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Willkommen in Kroatien. Entlang der Küstenstrecke begegneten wir vielen Bikern.
Die Altstadt von Dubrovnik.
Da Dubrovnik ein Standardreiseziel für viele Kreuzfahrtschiffe ist, kommt es in den Sommermonaten täglich zu einem Gedränge in der Altstadt.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Das Delta gehört zu den fruchtbarsten Regionen Kroatiens. Von hier aus wird das ganze Land mit Früchten beliefert. Von der Straße aus genießt man eine herrliche Aussicht über das gesamte Delta.
Die Strecke von Dubrovnik aus führt Richtung dem "Neretva"-Flussdelta.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Auf die "Bacinska"-Seen trifft man, kurz nachdem man das Delta hinter sich gelassen hat.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
In dem Küstenörtchen "Srima", in der Nähe von Sibenik, war dann Schluss mit unserer gemeinsamen Reise. Mein Schwager blieb dort bei seiner Familie, während ich am nächsten Tag nach Zagreb aufbrach.
KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
DCIM\100MEDIA
ENDE

by Tomi K.
ToKoFoto.de